„Mein Hund ist entlaufen“
Die wichtigsten ersten Schritte – ruhig bleiben und systematisch vorgehen.
1. Polizei, Ordnungsamt, Tasso, Tierärzte, Tierheime, Förster, Jäger informieren.
2. Großflächig flyern (mindestens 20 km).
3. Futterstellen am Entlaufort einrichten.
4. Genehmigungen für Wildcams und ggf. Falle einholen (Untere Jagdbehörde).
5. Nach Möglichkeit Wildcams besorgen, um die Futterstellen zu beobachten.
6. Bei sicherer Annahme (nach 2–3 Tagen) passende Lebendfalle besorgen, Gourmet-futterstellen hineinverlegen, scharfstellen und den Hund sichern.
7. Bitte niemals Sichtungen öffentlich preisgeben – das bringt den Hund durch wildfremde Suchende in große Gefahr.
8. Bitte keine Suchtrupps bilden und nicht aktiv suchen (gilt vor allem für Angsthunde), sondern die folgenden Maßnahmen einleiten.
9. Möglichst ruhig und lange am Entlaufort bleiben, wenn der Hund eine Bindung hat. Die meisten Hunde kehren mindestens noch einmal dorthin zurück.
10. Nicht rufen, schreien oder Unruhe verbreiten! Das treibt entlaufene Hunde immer weiter weg und setzt sie unter enormen Stress.
11. Ruhig und cool bleiben – unsere Emotionen übertragen sich 1:1 auf unsere Hunde.
12. Beim Verlassen des Entlauforts unbedingt eine Futterstelle hinterlassen und die gesamte Suche über aufrechterhalten.
13. Ist das Zuhause vom Entlaufort erreichbar: Gartentor/Haus-/Terrassentür offenlassen, Futterstelle einrichten und eine Futterspur ins Haus legen.
14. Wenn ein Hund mit Leine entlaufen ist und es 2–3 Tage keine Sichtungen gibt, dringend einen kompetenten Suchhundeführer hinzuziehen (wir stellen gerne Kontakt her).
15. 200–300 Flyer im Umkreis von mindestens 20 km aufhängen.
16. Futterstellen an jedem Sichtungspunkt einrichten.
17. Wenn eine Futterstelle leergefressen ist, bitte melden!