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Gemeinsam für griechische Straßenkatzen auf Chalkidiki

64 Kastrationen – ein wichtiger Anfang

Kalimera,
ein bewegendes und intensives Wochenende liegt hinter uns. Und wir haben viel geschafft – gemeinsam.
Drei Vereine aus Deutschland – PetCrew e. V., Steunerfreunde Lugoj Romania und Dogs4you e. V. – haben sich zusammengetan, um Tierschützer*innen in Griechenland zu unterstützen. Was wir dort gesehen und erlebt haben, lässt uns nicht einfach wieder los. Das Elend der vielen Straßenkatzen ist kaum auszuhalten – und genau deshalb wollen wir nicht wegschauen, sondern helfen – mit Kastrationen, die nachhaltig etwas verändern können.

Unkastrierte Katzen können sich innerhalb weniger Jahre stark vermehren. Für viele ihrer Nachkommen bedeutet das kein behütetes Leben: Krankheiten, Verletzungen, Hunger, Gewalt und andere Gefahren gehören für Straßenkatzen zum Alltag.

Genau hier setzen Kastrationen an. Sie helfen, weiteres Tierleid möglichst zu verhindern, bevor es entsteht – und sind damit ein wichtiger Bestandteil nachhaltigen Tierschutzes.

Fani und Magda leben in einer wunderschönen Urlaubsregion. Direkt am Meer laden Strände, Geschäfte und Restaurants dazu ein, die Sonne und eine unbeschwerte Zeit zu genießen. Doch nur wenige Straßenzüge weiter zeigt sich ein anderes Bild: Zahlreiche Straßenkatzen suchen nach Futter, manche von ihnen sind krank oder verletzt.

Fani und Magda kümmern sich mit viel Herz und großem Einsatz um diese Tiere. Besonders schwierig wird die Situation nach Ende der Urlaubssaison: Mit den Gästen verschwinden auch viele Futterquellen und ein Teil der Aufmerksamkeit – die Straßenkatzen aber bleiben.
Natürlich sind wir Gäste in diesem wunderschönen Land und begegnen den Menschen vor Ort und ihrer Gastfreundschaft mit Respekt. Trotzdem beschäftigt uns die Frage, warum es für die vielen Straßenkatzen nicht mehr Unterstützung und nachhaltige Lösungen gibt.
Fani und Magda setzen deshalb auf Kastration und Prävention – und genau dabei wollten wir sie unterstützen.

Am vergangenen Wochenende konnten wir gemeinsam 15 Kater und 49 Katzen kastrieren lassen – insgesamt 64 Tiere, die künftig nicht mehr für ungewollten Nachwuchs sorgen werden. Ist das genug? Nein – aber für uns sind diese 64 Kastrationen ein wichtiger Anfang.

Wir haben an diesem Wochenende viel gesehen, erlebt und gelernt und viele Gedanken und Ideen mit nach Hause genommen. Eines steht für uns schon heute fest: Wir kommen wieder und machen weiter.

Doch unser Blick endet nicht in Griechenland. Auch bei uns – direkt vor unserer Haustür im Rems-Murr-Kreis – leben viele freilebende Katzen, deren Schicksal häufig kaum wahrgenommen wird. Deshalb möchten wir künftig auch hier helfen und Kastrationsprojekte voranbringen.

Von Herzen möchten wir Danke sagen – allen, die uns unterstützt, gespendet, geholfen oder unseren Beitrag geteilt haben. Ohne euch wäre vieles nicht möglich gewesen.

Wir freuen uns, wenn ihr uns auch weiterhin begleitet und unterstützt. Denn wir können nicht jedes Tier retten. Aber wir können gemeinsam dazu beitragen, dass weniger Tiere in ein Leben voller Leid geboren werden.

Danke, dass ihr uns dabei helft.

Euer Dogs4you-Team